Der Basset Fauve de Bretagne
Bereits im 19. Jahrhundert in der Bretagne sehr beliebt, überzeugt dieser kleine, kompakte Jagdhund mit seiner Energie und Zähigkeit.
Einerseits passionierte Jäger, sind die Fauves zutrauliche, liebevolle und ausgeglichene Familienhunde.
Charakter
Wesen
Fähigkeiten
Charakter Wesen Fähigkeiten
Temperament: Lebhaft, freundlich, ausgeglichen, aktiv, neugierig und aufmerksam. Er besitzt eine ausgeprägte Arbeitsfreude und zeigt großen Spurwillen. Als Jagdhund ist er auf die Verfolgung von Wild spezialisiert, das Stöbern oder die Arbeit nach dem Schuss (Nachsuche). Er arbeitet aber auch gern in Mensch-Hund-Teams bei anderen Such- und Spuraufgaben, z.B. als Mantrailer oder Kadaversuchhund.
Sozialverhalten: Freundlich und umgänglich, treu und anhänglich. Der Basset Fauve de Bretagne ist äußerst verträglich mit anderen Hunden. Er sucht Nähe, wird aber nicht als übermäßig verschmust beschrieben, denn er hat ein gesundes Maß an Unabhängigkeit. Dieses benötigt er auch, um auf der Jagd “sein Ding” zu machen.
Lernverhalten: Intelligent und lernwillig, aber auch eigensinnig, typisch Bracke eben. Training verlangt Konsequenz, Geduld und positive Bestärkung; monotone oder zu harte Methoden wirken kontraproduktiv. Motivationsmittel wie Futter oder Spiel sind je anch Individuum mehr oder weniger effektiv.
Jagdtrieb: Sehr ausgeprägt. Der Basset Fauve de Bretagne ist ein Jagdhund. Somit ist sein starker Jagdtrieb selbstverständlich. Duftspuren, Geräusche oder Bewegungen ziehen sofort seine Aufmerksamkeit auf sich. Die Nase ist immer am Boden bei der Arbeit. All das ist im Training, in der Ausbildung oder auf der Jagd erwünscht. Im Alltag, beim Spaziergang oder in der Stadt muss mancher Fauve doch an die Leine oder in einen eingezäunter Auslauf. Wenn er dann mal ausbüchst, braucht man gute Nerven, denn bis zur Rückkehr vom Jagdausflug können auch mal viele Stunden vergehen. Thildas Rekord liegt bei 20 Stunden! I.d.R. finden sie jedoch allein nach Hause.
Bewegungsbedürfnis: Relativ hoch. Trotz seiner kompakten, robusten Statur wirkt und ist er agil und ausdauernd. Regelmäßige, abwechslungsreiche Bewegung ist wichtig. Jedoch ist die geistige Auslastung das, was einen Fauve wirklich fordert. Lange Spaziergänge oder Touren mit dem Fahrrad oder Scooter/Roller verbessern die Kondition. Auslasten werden einen Basste Fauve de Bretagne jedoch nur Fährtenarbeit, Stöberjagd oder Hundesportarten, die Nasenarbeit, Denksport und Bewegung kombinieren wie z.B. Obedience.
Körperbau
Haarkleid
Erscheinungsbild
Körperbau Haarkleid Erscheinungsbild
Der Basset Fauve de Bretagne ist ein kompakt gebauter, kräftiger Jagdhund mit harmonischen Proportionen. Er wirkt trotz seiner kurzen Beine weder gedrungen noch langgezogen, sondern robust und zweckmäßig für die Jagdarbeit. Der Körper ist nur leicht länglich im Verhältnis zur Höhe, mit gut bemuskelter Brust und solidem Rumpf. Rücken und Lenden sind kräftig, die Flanken leicht aufgezogen. Die Vor- und Hinterhand zeigen kräftige Knochenstruktur; die Pfoten sind rund und fest, mit gut gewölbten Zehen. Der Hals ist mittellang, muskulös und ohne Wamme (überflüssige Haut).
Der Kopf ist ausdrucksstark, mäßig lang und von kräftiger Knochenstruktur. Die Stirn ist flach bis leicht gewölbt, der Stop deutlich, aber nicht übertrieben. Die Schnauze ist gerade und kräftig, die Lefzen fest anliegend. Augen sind mittelgroß, dunkel oder haselnussfarben, mit lebhaftem, freundlichem Ausdruck. Die hängenden Ohren sind dünn, weich und reichen bis etwa auf Höhe der Nasenspitze, wobei sie anliegend getragen werden
Das Haarkleid ist rauh, dicht und wetterfest. Das Fell besteht aus einer drahtigen, rauen Oberhaarlage und einer dichten Unterwolle, die Schutz gegen Wind und Nässe bietet. Die Textur ist grob, keinesfalls soll sie lang und seidig sein. Das Haarkleid sollte straff am Körper anliegen und einen leicht zotteligen, natürlich-rustikalen Eindruck machen. Bart und Augenbrauen sind ausgeprägt, was dem Gesicht Charakter verleiht. Typische Farbtöne sind verschiedene Nuancen von Fauve (d.h. weizengold bis ziegelrot) in einfarbigen oder leicht abgetönten Varianten; gelegentlich treten schwarze Abzeichen am Kopf oder Rücken auf, oder man kann weiße Abzeichen auf der Brust sehen. Diese sind züchterisch aber keinesfalls zu fördern (s. Standard).
Die Gesamtwirkung des Basset Fauve de Bretagne ist die eines ausdauernden, arbeitsfreudigen Jagdhundes. Stämmig und widerstandsfähig, mit robusten, wetterfesten Fell und einem freundlichen, wachen Gesichtsausdruck. Der Pflegeaufwand für das Haarkleid ist moderat — regelmäßiges Trimmen, Carden und Bürsten erhalten die typische Erscheinung und sind notwendig, da die Haare nicht von alleine ausfallen.
Ausbildung
Training
Prüfungen
Jagd
Ausstellungen
Ausbildung Training Prüfungen Jagd Ausstellungen
Für einen erfolgreichen und sicheren Einsatz bei der Jagd bedarf es einer sorgfältigen, konsequenten Ausbildung des Jagdhundes. Dazu gehört auch die Vorbereitung auf jagdlichen Prüfungen, auf denen der Basset Fauve de Bretagne schließlich vorgestellt werden kann. Nachfolgend beschreibe ich Ausbildungsschritte, mögliche Prüfungen, gebe einen Einblick in Trainingsmethoden und skizziere den typischen Einsatzbereich des Basset Fauve de Bretagne.
Grundkommandos und Alltag
Sozialisation und Welpenprägung: Frühzeitige Sozialisierung mit Menschen, anderen Hunden und unterschiedlichen Umwelteinflüssen bildet die Basis der Ausbildung eines jeden Hundes. Dies beginnt bereits bei uns in der Zuchtstätte. Unsere Welpen werden im Haus und im Garten großgezogen. Sie werden von Beginn an kontrolliert an Gerüche, laute Geräusche, verschiedene Untergründe, das Autofahren, andere Tiere, Kinder und sonstige Umwelteinflüsse gewöhnt.
Grundgehorsam: Sitz, Platz, Bei Fuß, Abruf und Stop sind die ersten Kommandos, die ein Hund beherrschen sollte. Damit kann er problemlos in Alltagssituationen kontrolliert werden. Besonders wichtig aber auch nicht einfach ist das Etablieren eines sicheren Abrufs unter Ablenkung. Dieser kann allerdings lebensrettend sein, wenn es gilt den Hund vor einer Straße oder einer Bahnlinie zurückzurufen. Da der Jagdtrieb beim Basset Fauve de Bretagne stark ausgeprägt ist, ist es wichtig, so früh als möglich mit dem Training zu beginnen.
Leinenführigkeit: Ein Spaziergang mit unseren Vierbeinern soll Spaß machen. Schön ist es, wenn der Hund dabei frei laufen kann, weil er die wichtigen Kommandos beherrscht. Jedoch gibt es Orte, an denen der Hund an der Leine gehen muss. Daher ist es sinnvoll und wichtig bereits mit dem Welpen Leinentraining zu absolvieren. Ich persönlich befürworte den Einsatz eines klassischen Halsbandes mit Zugstop und einer der Hundegröße angepassten Leine. Geschirre sind m.E. zur Arbeit entwickelt, zum Ziehen, zum Suchen, als Führgeschirr bei Assistenzhunden etc. Somit verleiten sie manchen Hund zum Ziehen, weil das für ihn mit Geschirr nicht unangenehm ist. An Halsband und Leine sollte der Hund nicht ziehen, da dies langfristig zu Schäden des Skelettes v.a. im Hals-, Nacken- und/oder Wirbelsäulenbereich führen kann. Aus diesem Grund ist eine gute Leinenführigkeit unerlässlich.
Ausbildung für die Jagd
Arbeit auf der Spur: Dies ist die erste Übung mit der ein Basset Fauve de Bretagne konfrontiert werden sollte. Die Hunde haben eine außerordentlich gute Nase, die trainiert werden muss, um im jagdlichen Einsatz genutzt werden zu können. Bereits im Welpenauslauf stellen wir den Hunden Körperteile wie Lauscher, Löffel - sprich Ohren - oder Läufe und Fellteile zur Verfügung, damit sie damit vertraut werden und den Geruch kennen lernen. Können sie dann einigermaßen laufen und sind auch draußen unterwegs, fangen wir an, die ersten Schleppen zu ziehen, mit Futter und mit Wild. Meist ist der Hase das erste Schleppwild.
Beim zukünftigen Besitzer sollte die Arbeit nahtlos weitergeführt werden.
Die jungen Hunde sind dabei nicht zu unterschätzen. Relativ schnell schaffen sie es, längere Fährten mit langen Standzeiten (das ist die Zeit vom Legen der Fährte bis zum Arbeiten) und wenig “Duftmaterial” zu bewerkstelligen, sofern sie einmal verstanden haben, um was es geht. Ich persönlich nutze nach der Futterschleppe sofort die Fährtenschuhe ohne Schweiß (so nennt der Jäger das Blut von Wildtieren). Es ist erstaunlich wie selbstverständlich die kleinen Racker auf den Fährten arbeiten. Man sieht sofort, dass dies in ihrer Natur liegt.Wie ein Hund dabei zu motivieren ist, kann man nicht verallgemeinern. Die einen stehen auf Futter am Ende der Fährte, die anderen möchten Teile vom Wildkörper finden, wieder andere freuen sich über ein Spielzeug.
Fährenlaut: Der Basset Fauve jagt laut. Dies muss auch nicht trainiert werden, der Laut ist angewölft (angeboren). Wann ein Basset Fauve de Bretagne zum ersten Mal laut auf einer Fährte ist, kann man nicht verallgemeinern. Meiner Erfahrung nach kommen die ersten richtigen Töne ab einem Alter von 4 spätestens jedoch mit 12 Monaten. Nicht wundern, oftmals passt der Laut nicht zur Größe der Rasse, sie neigen zu einer sehr schönen, tiefen und sonoren Stimme.
Hasenspur und Stöbern: Der Basset Fauve de Bretagne ist eine Bracke. Da der CCFS e.V. bisher keine jagdlichen Prüfungen anbietet, sollte man sich an die entsprechenden Brackenvereine in Deutschland wenden. Der Verein für Jagdbeagle e.V., der Deutsche Bracken Club e.V., der Brackenverein e.V., und der Klub Tiroler Bracke Deutschland e.V. haben eine gemeinsame Prüfungsordnung entwickelt. Diese ist m.E. auch sehr gut für den Basset Fauve de Bretagne geeignet. V.a. die Anlagenprüfung ist wichtig, da man hier erkennen kann, was den Hunden angeboren und nicht was antrainiert ist. Dies wiederum ist für die Jagdliche Leistungszucht - also uns Züchter - entscheidend, da wir unseren Fokus neben der Gesundheit und der Einhaltung des Rassestandardsv.a. auf die jagliche Eignung legen.
In der Anlagenprüfung ist das Hauptfach die Arbeit auf der Hasenspur. Es wird bewertet wie sicher, wie lange und wie exakt der Hund die Hasenspur arbeitet. Desweiteren wird z.B. die Schussfestigkeit getestet. Ein Hund, der bereits beim Züchter Kontakt mit Lärm und Schießen hatte, wird dabei keine Schwierigkeiten haben. Viel wichtiger aber oft vergessen ist, dass der Hund sich vom Hundeführer löst und selbstständig die Stöberarbeit aufnimmt. Dies bedeutet, der Basse Fauve de Bretagne soll aus eigener Motivation heraus das ihm zugewiesene Gelände erkunden, um Wild zu finden. Auch dies muss trainiert werden. Der Hund muss verstehen, dass er nicht immer auf eine Spur angesetzt wird, sondern sich selbst eine Fährte suchen muss, die ihn (bzw. den Jäger) dann zum Erfolg führt, wenn die Fährte schließlich zum Wild führt und das Wild vom Hund dann dem Jäger zugetrieben wird, so dass er es im besten Fall erlegen kann.
Wir unterstützen unsere Welpenkäufer bei der Ausbildung und bei der Anmeldung zu Prüfungen. Solltest Du für Deinen Basset Fauve de Bretagne Fragen zu Ausbildung und Prüfungen haben, kontaktiereuns gerne.
Jagdhundeprüfungen und Leistungsnachweise
Anlagenprüfung
Brauchbarkeitsprüfungen
Schweißprüfungen
Stöberprüfung
Leistungsabzeichen
Zuchttauglichkeitsprüfung
Ausstellungen
Details folgen…
BASSET FAUVE DE BRETAGNE *
VERWENDUNG:
Laufhund für die Jagd auf Kaninchen, Hase, Fuchs, Rehwild und Schwarzwild.
KLASSIFIKATION F.C.I.:
Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen.
Sektion 1.3 Kleine Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS
Dieser kleine Basset hat die gleichen Vorzüge wie die Rasse, von der er abstammt: dem Griffon Fauve de Bretagne. Schon im 19. Jahrhundert in ihrem Ursprungsgebiet sehr beliebt, machte sich die Rasse während der letzten 30 Jahre des 20. Jahrhunderts auch auf nationaler Ebene einen Namen.
Ihre außergewöhnliche Jagdbegabung brachte es mit sich, daß Hunde dieser Rasse etliche Male in Frankreich zu Meisterehren bei der Kaninchenjagd kamen und so sehr populär geworden sind.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD
Der Basset Fauve de Bretagne ist ein kleiner, kompakter Hund, er ist lebhaft und für seine Größe schnell. Sein Vorteil ist seine enorme Energie gepaart mit außerordentlicher Zähigkeit.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN)
Die Bassets Fauves de Bretagne sind leidenschaftliche Jäger, dabei aber ebenso ausgezeichnete Begleiter des Menschen, sie sind zutraulich, liebevoll und ausgeglichen. Sie passen sich problemlos jedem, auch dem schwierigsten, Gelände an, und werden mit jedem Beutetier fertig.
Auf der Jagd erweisen sie sich als mutig, raffiniert und hartnäckig, dies macht ihren großen Erfolg aus.
KOPF
OBERKOPF:
Schädel:
Ziemlich lang mit betontem Hinterhauptbein. Von vorn gesehen hat die Schädeldecke die Form eines abgeflachten Bogens und nimmt an Breite von hinten nach vorn zu den nicht besonders vorstehenden Augenbrauenbögen hin ab.
Stopp:
Etwas stärker ausgeprägt als beim Griffon Fauve de Bretagne.
GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm:
Schwarz oder dunkelbraun. Nasenlöcher gut geöffnet.
Fang:
Sich eher etwas verjüngend als vollkommen rechteckig.
Lefzen:
Sie bedecken den Unterkiefer gut, sind jedoch nicht übertrieben ausgeprägt. Der Schnauzbart ist nur spärlich entwickelt.
Kiefer / Zähne:
Kiefer und Zähne sind kräftig und haben perfekten, gleichmäßigen Scherenschluß. Die oberen Schneidezähne greifen ohne Zwischenraum über die unteren. Die Schneidezähne stehen senkrecht im Kiefer. Das Fehlen der ersten Prämolare (P1) wird nicht geahndet.
Augen:
Weder hervorquellend noch zu tief in den Augenhöhlen gebettet, dunkelbraun. Die Bindehäute sind nicht sichtbar. Lebhafter Ausdruck.
Ohren:
Gut auf Augenhöhe angesetzt; nach vorn gelegt reichen sie gerade bis zur Nasenspitze; sie laufen spitz zu, sind einwärts gedreht und von Haar bedeckt, das feiner und kürzer ist als das übrige Körperhaar.
Hals:
Eher kurz, gut bemuskelt.
KÖRPER
Rücken:
Kurz für einen Basset und breit. Keinesfalls eingesenkt.
Lenden:
Breit und gut bemuskelt.
Brust:
Tief und breit.
Rippen:
Ziemlich gerundet.
Untere Profillinie und Bauch:
Die Unterlinie steigt nur wenig nach hinten an.
Rute:
Etwas sichelförmig getragen, mittellang, dick am Ansatz, oft borstig, mit gut zugespitztem Ende. In der Bewegung wird die Rute oberhalb der Rückenlinie getragen und bewegt sich dabei rhythmisch von einer Seite zur anderen.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND
Allgemeines:
Läufe von guter Knochenstärke.
Schulter:
Schräg gelagert, gut am Brustkorb anliegend.
Ellenbogen:
Auf einer Linie mit den Körperseiten.
Unterarm:
Senkrecht oder leicht nach innen gebogen (letzteres sollte nicht gefördert werden).
Vordermittelfuß:
Von der Seite gesehen etwas schräg. Von vorn gesehen auf einer Achse mit dem Körper oder leicht schräg nach außen stehend (letzteres sollte nicht gefördert werden).
Vorderpfoten:
Kompakt mit fest zusammengefügten Zehen, gewölbt mit kräftigen Nägeln. Die Ballen sind hart.
HINTERHAND
Allgemeines:
Gut bemuskelt. Die Läufe stehen gleichmäßig senkrecht.
Von hinten gesehen sind sie parallel, weder bodeneng noch breit.
Schenkel:
Lang und gut bemuskelt.
Sprunggelenk:
Tief angesetzt, mäßig gewinkelt.
Hintermittelfuß:
Senkrecht.
Hinterpfoten:
Kompakt mit fest zusammengefügten Zehen, gewölbt mit kräftigen Nägeln,
die Ballen sind hart.
GANGWERK / BEWEGUNG
Lebhaft.
HAUT
Ziemlich dick, geschmeidig.
Ohne Wamme.
HAARKLEID
Haar:
Sehr rauh, hart, ziemlich kurz, nie wollig oder gelockt. Kein zu starker Haarbewuchs im Gesicht.
Farbe:
Falbfarben, von goldener Weizenfarbe bis hin zu ziegelrot. Einige wenige verstreute schwarze Haare auf dem Rücken und auf den Behängen werden toleriert. Gelegentlich findet sich ein kleiner weißer Stern an der Brust, dies sollte nicht gefördert werden.
GRÖSSE
Rüden und Hündinnen:
mindestens 32 cm, höchstens 38 cm, mit einer Toleranz von 2 cm mehr bei außergewöhnlichen Rassevertretern.
Fehler
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.
SCHWERE FEHLER
Verhalten:
Ängstlich.
Kopf:
Breiter, flacher Schädel. Augenbrauenbögen zu stark vorstehend. Kurzer oder spitzer Fang. Schwere, herabhängende Oberlefze.
Augen:
Hell.
Behänge:
Flach, groß.
Körper:
Schwächliche Erscheinung. Oberlinie nicht gerade genug. Zu stark aufgezogener Bauch.
Rute:
Von der geraden Linie abweichend.
Gliedmaßen:
Schwache Knochen. Spreizpfoten.
Haar:
Dünn, sehr kurz, fein, weich.
DISQUALIFIZIERENDE FEHLER
Verhalten:
Aggressive oder űbermäβig ängstliche Hunde.
Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen aufweisen.
Typmängel:
Nicht ausreichend vorhandene charakteristische Rassemerkmale, d.h. das Tier ähnelt im Gesamtbild nicht den übrigen Rassevertretern.
Kiefer / Zähne:
Rückbiß, Vorbiß.
Augen:
Sehr hell.
Pigmentierung:
Nase, Augenränder oder Lefzenränder ganz oder teilweise unpigmentiert.
Rute:
Geknickt.
Vorderhand:
Übermäßig gebogen.
Afterkrallen:
Vorhandensein von Afterkrallen (sie kommen bei dieser Rasse nie vor).
Haar:
Lang, wollig. Jede andere Behaarung als im Standard beschrieben.
Größe:
Außerhalb der im Standard festgelegten Grenzen.
Defekte:
Erkennbar die Gesundheit beeinträchtigende Defekte. Anatomische Mißbildungen.
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.
FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE (AISBL)*
SECRETARIAT GENERAL: 13, Place Albert 1er B – 6530 Thuin (Belgique)
21. 05. 2003 / DE
FCI-Standard Nr. 36
ÜBERSETZUNG: Elke Peper / Offizielle Originalsprache (FR)
URSPRUNG: Frankreich
25.03.2003.
*Optisch veränderte Version, Originale können in verschiedener Sprache beim F.C.I. heruntergeladen werden.

